Viele werden die ÖBB – Website und den darin enthaltenen Buchungsprozess bereits kennen. Für alle anderen: Will man sein Ticket online buchen dann sollte man viel Zeit und Geduld mitbringen. Der Prozess ist unübersichtlich, die verwendeten Begriffe sind teils nicht verständlich und nicht erklärt, ständig werden neue Browser-Fenster geöffnet und fehlerhafte Eingaben werden nicht ausreichend markiert.
Hier müsste wirklich der ganze Prozess auf der Website überarbeitet werden, deshalb gibt’s hier kein einfaches rezept wie es gehen könnte. Ein nicht zu unterschätzendes Problem stellt dabei sicher auch die undurchsichtige Tariflandschaft der ÖBB dar.

ein Teil des Bestellprozesses auf oebb.at in ganzer Pracht ...
Die Seite ist vielleicht nicht optimal (siehe SBB.ch oder DB.ch), aber doch nicht allzu schlecht im internationalen Vergleich.
Das idiotischste System weltweit hat aber die französische SNCF. Deren Webseite hat mir in der letzten Zeit unter anderem Folgendes geliefert:
- es wird in Paris kein Bahnhof gefunden
- Züge, die es geben sollte, werden nicht angezeigt (angeblich gab’s keine Verbindungen Genf-Paris)
- man kann Züge reservieren, die es eigentlich nicht mehr gibt (alter Fahrplan)
- es werden Sitzplatzkategorien angezeigt, die auf Grund eines technischen Fehlers dann nicht reserviebar sind. Die teurere Kategorie ist jedoch buchbar.
- regelmässig sind gar keine Züge buchbar, obwohl das parallel geschaltete Flug- und Mietwagenservice sehr wohl funktioniert.
- das System lässt keine Änderungen der Suchkriterien zu, sprich: jedesmal von vorne Anfangen
- die Option, sich frühere oder spätere Züge anzeigen zu lassen geht seit Jahren nicht.
Somit kann ich nur dafür plädieren, nicht allzu sehr bei der ÖBB zu meckern, weil sonst übernehmen die zur Strafe noch das SNCF System (oder das der Tunisair, dort konnte man eine Zeit lang nur im IE 7 Tickets reservieren…).
zu BB: wenn das SNCF system so “idiotisch” sein soll, dann muessen Franzosen aber sehr intelligent sein – denn kaum jemand kauft in Frankreich Tickets am Schalter, sondern meist ueber das Web. ich weiss zwar nicht, wie Sie das gemacht haben, aber unter http://www.sncf.fr gehts extrem einfach, – und auch nach Genf
bis zu 100 minuten und längere verspätungen, dafür vielleicht sicher dort wo man nicht mehr sein will.