auch nicht schlecht: experten rechnen weniger. wenn ich im windows xp rechner 1+2×3 eintippe, so erhalte ich 9. im »wissenschaftlichen« modus jedoch bloß 7. solange ich mich nicht von meinem bankomaten wecken lassen muss, komme ich damit klar. zahlen, bitte!
GPsolution:
bis auf kleine abweichungen [»sqrt« statt des wurzelzeichens, »*« statt des »x«] treibt der windows xp rechner die metapher eines taschenrechners so weit, dass er einige limitierungen unnötigerweise übernimmt. so könnte er statt einer zeile die ganzen bisherigen berechnungen in der anzeige darstellen, mehr als nur einen »M«-speicher anbieten, die in »M« gespeicherte zahl anstatt »M« sowie den unsichtbaren modus anzeigen, in dem er sich gerade befindet. die anzeige sollte einem textfeld ähneln, zb mit einem blinkenden cursor, um zu visualisieren, dass hier sowohl eine eingabe über die tastatur als auch »copy« und »paste« möglich ist.

Taschenrechner in Windows XP
Ja stimmt, bei Microsoft geht man davon aus, dass nur “Wissenschafter” bzw. “Experten” die einfache Rechenregel
“Punkt-rechnung kommt vor Strich-rechnung”
von ihrem Taschenrechner erwarten können.
Alle anderen (=Nichtexperten) müssen das selbst beherrschen.
Naja, das liegt aber vielleicht auch daran, dass es nicht jeder “echte” Taschenrechner das kann. Und fragt mal einen Freund, er soll spontan ausrechnen wie viel 1+2*3 ist.
Aber das soll nix daran ändern, dass der Rechner falsch rechnet. Vielleicht funktioniert in den USA Mathematik auch ein wenig anders? ;o)
Vielleicht ist das auch schuld an der Wirtschaftkrise? Ich zahle eine Million Euro auf mein Konto und dann zwei mal drei Millionen und ich bekommen neun Millionen raus … ;o)
ich bin mir ziemlich sicher das der Herr mit dem Rechner sich vertippt hat. Oder er hat einen Virus, oder.. Warum haben wohl ca 75% aller Windows User weltweit XP? Ich habe in meinen 20 Jahren als normaler Computer User zu meinen leidweisen festellen müssen, dass in 99,5% der Fälle wo ich Probleme hatte es meine “Schuld” war.
Naja, der Taschenrechner kann halt nicht viel – nur: Für komplexere Berechnungen nimmt man sowieso was anderes, etwa eine Tabellenkalkulation, ein Computeralgebrasystem oder einen “besseren” Taschenrechner, kann man sich ja leicht herunterladen.
Würde der Taschenrechner sehr gut sein, müsste man sich wohl auf versch. Klagen wg. “Verdrängung von Computertaschenrechnerherstelelrn” einstellen, was man wohl nicht will (und ich verstehen kann) …
Am besten ist dieses Verhalten an der Ziffernanzeige zu erkennen, wenn bei Tippen des Malzeichens bereits das Ergebnis der Addition dasteht.
Nicht nur der Standard-Windowsrechner, sondern jeder kleine 1-Euro-Taschenrechner ignoriert die Punkt-vor-Strichrechnug.
Im Menüpunkt Ansicht kann man den wissenschaftlichen Rechner wählen. Der beachtet diese Rechenregel.