Preisträger Frustikus 2010

Hier sind sie nun, die Preisträger des Frustikus 2010:

Kategorie “Geräte”

Nominiert: die Ampelschaltung

Die Signal- und Ampelsteuerungs-Kästen geben den VerkehrsteilnehmerInnen, die zu Fuß und per Rad in Wien unterwegs sind, eine recht unsolide Orientierung im Großstadtverkehrs .

Es existieren u.a. orange und gold-blaue Kästen, beide in mehreren Formen. Ob mit Druckknopf oder ohne lässt sich nur bei einer näheren Betrachtung herausfinden. So sehen z.B. die gold-blauen Tonsignalgeber äusserlich bis auf eine platte runde Stelle den Bedarfs-Ampel-Schaltungs-Kästen sehr ähnlich. Allen gold-blauen eigen jedoch ist: dass es auf der Unterseite noch einen zusätzlichen, haptisch spürbaren, Knopf gibt.

Manche tragen die Aufschrift »Bitte nicht Drücken« oder »Nur für« (inklusive eines Marsmännchens) und können für Gehbehinderte, Sehschwache und Blinde das grüne Ampel-Intervall verlängern. Andere wiederum ziert die Abbildung einer Hand sowie ein »Bitte berühren« — wo genau bleibt ungewiß. Selten, aber doch: ist ein abstraktes Fahrrad abgebildet ohne jeglichen Hinweis, was man wie drücken kann. Die meisten Bedarfsampelschaltungen sind für Fußgänger, manche für Radfahrer- oder auch für beide. Aufgehängt werden die Kästen wo noch Platz im Verkehrs- und Masten-Dschungel ist. Findet man den Knopf und drückt ihn, so tut sich entweder gar nichts oder dieser piepst nach 3 Sekunden.

Eine Optimierung von Form, Farbe und Verortung könnten eine deutlich übersichtliche Situation schaffen und damit auch die Akzeptanz der Ampelregelung fördern (Stichwort »Polizeistrafen für eine opferlose Tat«).

Eine Abschaffung der Fußgänger-Bedarfsampeln an Auto-Kreuzungen ist zu überlegen, um so frustrierende Situationen wie am Schwarzenbergplatz zu vermeiden: Hier wechseln sich die motorisierten Verkehrsteilnehmer aus der Gußhausstraße bzw. über die Prinz-Eugen-Straße in ihren rot-Phasen ab. Touristen jedoch, die zu Fuß zum Russen-Denkmal hinüber wollen, haben Pech: solange man die Bedarfsampel nicht drückt, haben die Fußgänger immer rot, auch wenn die Autos in die gleiche Richtung grün haben. (Zum Artikel)

Nominiert: (Öffnen von) Verpackungen

Man kennt diese Szenen aus Abenteuerfilmen: Der einzige Überlebende auf der fernen Insel findet eine Kiste mit Proviant, hat aber kein Werkzeug zum Öffnen…

…leider kann uns Ähnliches mitten in unserer Zivilisation auch heute noch passieren! Denn auch ohne die letzten Überlebenden zu sein, kann uns das Öffnen von Verpackungen zum Problem werden. Ganz gleich, ob wir es mit einem praktischen Drehverschluss zu tun haben, der zwar in der Hand bleibt, die Packung aber verschlossen; um einen Abreißfaden, der sich schon nach kurzem Ziehen an seine Bestimmung erinnert und tut, wie im geheißen — nämlich abzureißen noch bevor man an den Inhalt gelangt ist; oder um jene tollen Blisterpackungen, die den Inhalt zwar genau zeigen, aber diesen ohne scharfes Messer und damit verbundenes Risiko nicht freigeben, sondern manchmal auch noch in scharfkantige Stücke zerbrechen. (zu Artikel 1zu Artikel 2zu Artikel 3,)

Nominiert: Samsung Handy mit Kameraauslöser

Das Fehlen einer Tastensperre bei Mobiltelefonen gehört ja einer Vergangenheit an als diese noch zu groß waren um sie in die Tasche zu stecken. Trotzdem passiert es immer wieder, dass der erste Name in der Kontaktliste ungewollt angerufen wird. Manchmal kann das sehr kostenintensiv werden, wenn man zum Beispiel im Ausland ist, oder wenn SMS an Dienste gesendet werden, die automatisch antworten und wieder beantwortet werden. All das soll ja schon vorgekommen sein.

Dass auch ein Klapphandy vor Problemen dieser Art nicht gefeit ist, beweist in besonders eindrucksvoller Weise das Samsung SGH-X660V. In geschlossenem Zustand deckt es alle Tasten ab, bis auf die seitlich am Gerät angebrachten Regler für die Lautstärke und dem Auslöser der eingebauten Kamera. Laut und leiser — das ist gut und nützlich, da es ja ein MP3-Handy ist. Fotografieren ohne Sucher oder Display  — das ist ja recht abenteuerlich, vielleicht von Lomo inspiriert? Richtig ärgerlich wird das Ganze aber erst dadurch, dass sich der Auslöser einfach nicht sperren lässt! Und so wird der Speicherplatz bald von Bildern belegt, die, wie uns der Einreicher dieses Anwärters zum Frustikus 2010 beschrieb, mangels Lichtquelle in der Hosentasche meistens recht schwarz sind.

Das nette Konzept, schnelle Schnappschüsse ohne das Telefon zu aktivieren, wurde leider nicht ganz durchdacht. Es bleibt der Trost, dass es noch schlimmer kommen könnte. Hätte das Telefon eine eingebaute Kamera mit Blitz, dann könnte es wahrscheinlich auch die schlechte Beleuchtung der Hosentasche erkennen und somit wäre nicht nur der Speicher voll, sondern auch der Akku leer.

Samsung sollte ein Firmware Update anbieten, das eine elektronische Tastensperrung ermöglicht. Für zukünftige Klapphandys sollte der Kameraauslöser überdacht werden, oder vielleicht besser das ganze Schnappschusskonzept. (Zum Artikel)

Gewinner des Frustikus in der Kategorie “Geräte”: die Ampelschaltung


Kategorie “Kundenservice”

Nominiert: DRM, die Digitale Rechte-Minderung

DRM (Digital Rights Management) bezeichnet Verfahren, mit denen die Nutzung (und Verbreitung) digitaler Medien kontrolliert werden kann. Sie ermöglicht Anbietern, die solche Systeme zur Nutzungskontrolle ihrer Daten einsetzen, prinzipiell neue Abrechnungsmöglichkeiten, um sich beispielsweise mittels Lizenzen und Berechtigungen Nutzungsrechte an Daten, anstatt die Daten selbst, vergüten zu lassen.

Frustikus findet natürlich den »Schutz geistigen Eigentums« (aka Urheberrecht) völlig in Ordnung — solange die »Werkersteller« auch finanziell etwas davon abbekommen. Derzeit jedoch bekommen die Nachteile von DRM hauptsächlich wir Konsumenten zu spüren: DRM schränkt uns  in unseren Nutzungsrechten erheblich ein und kriminalisiert uns sogar teilweise.

  • Die Inkompatibilität mit manchen (vor allem älteren oder preisgünstigen) Wiedergabegeräten, z.B. brauchen manche kopiergeschützte DVDs eigene DRM-fähige DVD-Player und Bildschirme mit HDMI-Anschluss
  • Damit einhergehend auch steigende Kosten für Computer und Komponenten (durch zusätzlich notwendige Hardwarebausteine, umfangreichere Treiber, zusätzliche Lizenzen und Zertifizierungen) — auch für Nutzer, die diese Funktionalität letztlich gar nicht nutzen wollen
  • Oft ist eine Datensicherung (auch für private Nutzung) nicht möglich, da die jeweiligen Lizenzinformationen mit gesichert werden müssen
  • Kundenbindung gegenüber freiem Markt (der Käufer eines digitalen MP3-Players kann wegen DRM-Restriktionen nicht frei wählen, wo er seine Musik einkauft, wenn sein Abspielgerät nicht eines der DRM-Systeme unterstützt, die vom Hersteller freigegeben wurden)
  • Datenschutz: es lassen sich Benutzerprofile erstellen, wenn Schlüssel und eindeutige Geräte-IDs zentral verwaltet (und eventuell verknüpft) werden
  • Information könnte verloren gehen: durch kritische Veränderungen des Inhalteanbietermarktes (Unternehmensübernahmen, -aufgaben, insolvenz) bei DRM-Systemen ist nicht gesichert, dass sich geschützte Medien auch in Zukunft abspielen lassen, ähnlich der fehlenden Unterstützung von Hardware/Software heute nicht mehr existierender Hersteller.
  • Bei einer hohen Marktdurchdringung von DRM-Systemen könnte der Fortbestand der mit Hilfe dieser Technik gespeicherten Information ungewiss sein
  • Keine Berücksichtigung von Schutzfristen — in der EU ist dies in der Regel 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers der Fall. Nach Ablauf dieser Frist darf Jedermann das entsprechende Werk nach belieben kopieren und verkaufen (z.B. Ausgabe der Encyclopædia Britannica von 1911)

Vielleicht wäre ja ein wirkungsvolles System gegen »Raubkopien« im digitalen Bereich durch »Wasserzeichen« realisierbar, die zwar die private Nutzung nicht einschränken, gleichzeitig jedoch die Rückverfolgung kommerzieller Verwertung ohne Lizenz ermöglichen — da wären eben die Verwertungsgesellschaften gefordert. (zu Artikel 1zu Artikel 2, zu Artikel 3)

Wir haben uns erlaubt, hier auszugsweise den entsprechenden Wikipedia-Artikel wiederzugeben.

Nominiert: Schlechte Online-Ticket-Shops

Immer mehr Veranstalter bieten Kartenbestellungen über das Internet an. In vielen Fällen kann man auf eine Auswahl zugreifen, die über die engere Umgebung hinausgeht und oft auch eine interaktive Auswahl mit Preisen und Sitzplan bietet. Bevor man dann allerdings wirklich in den Besitz der Karten und damit in den (möglichen) Genuss des gewünschten Events kommt, bauen sich immer wieder Hürden auf. Das beginnt schon bei der umständlichen Auswahl der Plätze (weil nicht immer das entsprechende Skript installiert ist), setzt sich mit schwer verständlichen Anweisungen fort, hört auch bei der oft kryptischen Aufforderung zur  Bestätigung nicht auf und endet nicht selten mit dem frustrierten Abbruch (nach mehreren erfolglosen Versuchen, doch noch Karten bestellen zu dürfen). Abschließend wird man auch noch über bisher verschwiegene Zusatzkosten informiert. Der Gipfel der Frustration ist dann allerdings erreicht, wenn der Gang zum Kartenbüro während der auf der website angegebenen Öffnungszeiten (z.B. viennaticket.info) vor verschlossenen Türen endet. (zu Artikel 1, zu Artikel 2)

Nominiert: T-Mobile

Mobile Erreichbarkeit gehört für viele zu einer Selbstverständlichkeit, vergleichbar mit Strom, Gas und Wasser in der Wohnung. Leider ist es bei T-Mobile längst nicht so einfach: Einen Web’n’Walk-Stick am Mac zum Laufen zu bringen ist Aufgabe des Kunden — denn beim Support kennt sich damit niemand aus. Sofern man ihn überhaupt erreicht — denn das Sprachsteuerungssystem zu überlisten ist schon für sich eine Herausforderung. Wer nach einem Arbeitgeberwechsel auch seine SIM-Karte von alten ins neue VPN übersiedeln möchte wird mit einer Rechnung über mehrere hundert Euro überrascht — denn dass der Internetzugang nun anders zu konfigurieren wäre sagt niemand. Auch wenn der Preiskampf hart ist: Den Kunden im Regen stehen zu lassen können sich Unternehmen am allerwenigsten leisten. (Zum Artikel)

Gewinner des Frustikus in der Kategorie “Kundenservice”: DRM


Kategorie “Software”

Nominiert: Scan- und Druckersoftware

Scan- und Druckersoftware ist eines gemeinsam: Sie werden von den gleichen Herstellern … äh: vertrieben. Nun mag es zwar sein, dass sich diese mit Druckern und Scannern auskennen, sicher jedoch nicht mit der Bedienung selbiger per Software. Besondere Erwähnung verdienen hier Geräte von HP. Nach mehrminütigem Aufwärmen des Scanners (wieso tut er das eigentlich nicht, während ich ihn nicht brauche?) muss man hier aus einer Reihe von möglichen Vorlagen auswählen: Bild, Dokument, Dia, Negativ … Die meisten dieser Vorlagen führen zu einem “Aufhängen” der Software. Nun kann man entweder gleich die Vorlage scannen oder doch mal nur eine Vorschau. Ersteres führt nach einigen Minuten zu einem leeren Dokument, da die Software weder das ganze Scan-Bett noch genau nur die Vorlage abscannt — sondern den kleinstmöglichen Bereich: 0×0cm. Also Vorschau-en: hier ist die Software intelligent genug erkennen zu wollen, was scan-würdig ist von der Vorlage. Oft wird so ein perfektes A4-Blatt in 3, 4, 5 beliebige, nicht zusammenhängende Bereiche unterteilt. Mhmm. Also muss der Benutzer diese 3, 4, 5 Bereiche löschen, um hoffentlich einen einzigen A4-großen stattdessen zu bekommen. Endlich kann ich die wirklich wichtigen Einstellungen vornehmen: Farbe, Auflösung (In cm? Wieso nicht mittels DPI und daraus resultierenden Ausmaßen? Oder gleich Pixel … in Zeiten von Megapixel), keine Korrekturen bitte, File-Format png, Speicher-Ort, Namen (mhmm, der darf offensichtlich nicht länger als 12 Buchstaben sein). Nun kann der eigentliche Scan-Vorgang beginnen. Je nach Wetter kann das auch 5 Minuten dauern. Nun beginnt die Suche nach dem resultierenden File. Warum das Ergebnis doch in Schwarz-Weiß und mit 200dpi ist? Und warum muss ich für ein neuerliches Scannen des selben Dokuments wiederum über die Vorschau gehen? Richtig: weil nämlich sonst zwar der Scanner so tut, als würde er scannen, in Wahrheit jedoch mir das gleiche Ergebnis von vorher unterschiebt. (Zum Artikel)

Nominiert: Android Backup

Handys, die unter Android laufen, genießen den Ruf »offen« zu sein: es gibt —im Gegensatz zum iPhone — keine Firma, die bestimmt, was im Android Marketplace veröffentlicht werden darf und was nicht. Android-Fans können also aus einem sehr breiten Angebot wählen.

Und prinzipiell ist Android deshalb auch für den Konsumenten eine gute Sache. Nur gibt es immer wieder Aspekte, die vermuten lassen, dass bei der Konzeption des Systems auf halbem Weg stehen geblieben wurde. Erscheint zum Beispiel ein Update des Betriebssystems, so sollte der Anwender vorher auf jeden Fall ein Backup der Daten und der installierten Software vornehmen. Leider wird aber die dafür benötigte Software nicht mitgeliefert: sie muss statt dessen im Android Marketplace gegen Geld heruntergeladen werden. Diese Funktion sollte aber unserer Meinung nach im Betriebssystem schon vorgesehen sein.

Wir sagen daher: Das Backup von Android-Geräten ist eindeutig ein Fall für den Frustikus! (Zum Artikel)

Nominiert: Tastaturkürzel (bzw undurchdachte Tastatursteuerung)

Tastaturshortcuts sind eine feine Sache: Für Laien zumeist unsichtbar erleichtern sie Power-Usern die Bedienung von Software.

In der (sonst so unübersichtlichen) Welt der Software haben sich für einige Anwendungsfälle sogar — man höre und staune — Standards herausgebildet!

Ctrl-C (bzw. Cmd-C) und Ctrl-V (Cmd-V) kennt jeder. Weniger bekannt ist schon die Möglichkeit, unter Windows Menüs über eine Zugriffstaste zu öffnen die im Programm selbst unterstrichen dargestellt wird. Leider scheint sich auch Microsoft hier nicht mehr sicher zu sein und deaktiviert diese Funktion in Windows 7 von Haus aus leider gleich einmal.

Und dann ist da noch die Sache mit den systemweiten Shortcuts die unter einzelnen Programmen nicht funktionieren bzw. überhaupt von diesen umgeschrieben werden. Mit mitunter lustigen, manchmal aber auch fatalen Folgen für den Anwender.

Auch ganz praktisch: Formularfelder im Web per Tabulator-Taste ansteuern. Wenn’s denn der Webdesigner auch berücksichtigt hat …

Darüber, dass Programme für die gleichen Aktionen unterschiedliche Shortcuts verwenden reden, wir jetzt lieber gar nicht erst. (Zum Artikel)

Gewinner in der Kategorie “Software”: Scan- und Druckersoftware


Kategorie “Websites”

Nominiert: ÖBB — Kauf eines Online-Tickets

Neue Homepage, Service-Offensive, Kundenbefragungen — die Presseabteilung der ÖBB jubelt über die neuesten Errungenschaften und übersieht dabei, dass einer der wichtigsten Vorgänge beim Bahnfahren der schmerzhafteste ist: Der Kauf eines Online-Tickets. Was viele Fluglinien längst kundenfreundlich(er) gestaltet haben ist bei den ÖBB alles andere als einfach: Bei 8 Millionen Österreichern sind die einzugebenden Nummern von BusinessCard und VorteilsCard jeweils 16 Stellen lang. Aus mysteriösen Gründen ist die verfügbare Zahlungsart abhängig davon, ob man aus der Fahrplanauskunft oder dem Menüpunkt einstiegt. Ein eigenes Kundenkonto, um besonders häufig benötigte Verbindungen mit einem Klick kaufen zu können? Fehlanzeige. Am Ende steht der Kunde mit einer PDF-Datei da  — wer keinen Drucker zur Verfügung hat kann nur hoffen, dass der Schaffner nicht das Notebook abstempelt. (Zum Artikel — Link fehlt)

Nominiert: ÖBB SCOTTY mobil am iPhone

Einen Zug von Wien nach Graz zu finden ist nicht einfach auf dem ÖBB SCOTTY mobil — zumindest nicht am 30.9., 1.10. oder 21.10.2010:

  • entweder werden gar keine Verbindungen gefunden  (laut dem »Timetable« am 30.9.) — etwas erstaunlich, dass die 2 größten Städte Österreichs nicht zügig verbunden sind, aber vielleicht verhindert das der Umbau des Südbahnhofes?
  • oder 100.000de, die meisten davon per Straßenbahn, Bus oder U6 — jedoch keine einzige per Zug (laut dem »Timetable« am 21.10.)
  • oder aber solche Züge, die eigentlich schon abgefahren sein sollten (sowohl der »Timetable« als auch der »Tripplaner« schlagen als erste Verkehrsmittel solche vor, die schon seit 13 Minuten bzw 5 Minuten unterwegs sein sollten — uu wissen die ÖBB ja mehr als sie mitteilen wollen … oder aber weniger, als sie eigentlich sollten)
  • oder es werden tatsächlich Zug-Verbindungen zwischen Wien und Graz gefunden (mit dem »Tripplaner« am 21.10.), diese jedoch sinniger Weise mit Streikinformationen der SNCF in Frankreich versehen — uu fährt die ÖBB mit der Kirche ums Kreuz und so liegt daher Graz genau auf dem Weg nach Paris?

Fragen über Fragen, die leider auch auf der in »Info« verlinkten URL — O-Ton: there’s more to it than that … more you will find at http://www.oebb.at/scottymobil/iphone — keiner Beantwortung zugeführt werden können: Fehler 404 – Seite nicht gefunden. (Zum Artikel)

Nominiert: UPC

Wer als zufriedener UPC Kunde ein Werbeangebot in Anspruch nehmen will, könnte jedoch den Eindruck bekommen eine seltene Spezies zu sein.

  • Eine Werbeaktion sollte nicht nur im Postkasten, sondern auch im Web auffindbar sein — Außer man möchte nicht über’s Web verkaufen.
  • Produkte lassen sich nur über verständliche und übersichtliche Prozesse verkaufen. Bunte Bilder und klangvolle Namen (Fiber Power Fun …) sind kein Ersatz.
  • Wenn eine Marketingabteilung emotional aufgeladene Produkt-Pakete schnürt, sollte darauf geachtet werden, dass auch intern der Überblick behalten wird.

Wirklich spannend bleibt noch, welcher Weg denn der Richtige gewesen wäre:

  1. »Einen neuen Dienst hinzufügen« oder »Einen bestehenden Dienst ändern«
  2. »Eine Option/einen Zusatzdienst zu einem bestehenden Dienst wählen«

Wir raten UPC öfters mal bei sich selber einzukaufen… (zu Artikel 1, zu Artikel 2,)

Gewinner des Frustikus in der Kategorie “Websites”: ÖBB — Kauf eines Online-Tickets