Am 24. Sept. wollte ich Tickets mit dem Reservierungscode am Westbahnhof abholen. Ein freundlichen Herr bei der Info riet mir, gleich zum Schalter zu gehen, da die Eingabe beim Automaten so langwierig ist. Beim Schalter brannte leider der Drucker während des Druchvorgangs ab, Fazit: eine Fahrkarte (die Rückfahrkarte) konnte gedruckt werden, die Hinfahrkarte – es war ein Schlafwagen gebucht funktionierte nicht. Die Dame am Schalter hat sich aufopfernd bemüht, und uns persönlich zum Schlafwagenschaffner begleitet. Leider gelang es ihr nicht, ihn davon zu überzeugen, dass wir eine bezahlte Karte hatten – die nur nicht in der üblichen Form vorlag – sondern lediglich als Fehlermeldung mit einem handschriftlichem Vermerk (den der Supervisor der freundlichen Dame telefonisch genehmigt hatte). Wir mussten also nochmals für den Schlafwagen bezahlen – €78. In der Folge versuchte der Schaffner einen Handel: er sagte, ich bekäme €40 und die Bestätigung! Ich lehnte das ab, ich bräuchte nur die Zahlungsbestätigung und bekäme das ganze Geld von der Öbb – der Schlafwagenschaffnerein dachte kurz nach – man konnte richtig zusehen dabei. Jedenfalls beschloss er dann seinen Vorschlag unter den Tisch fallen zu lassen.
Nach der Reise bin ich sofort zum Infoschalter um eine Rückerstattungsformular auszufüllen – es würde drei Wochen dauern, bis das Geld refundiert würde, sagte eine andere ÖBB-Dame. Es ist mittlerweile 5 Wochen her, Geld ist noch keines gekommen.
Die ÖBB verhindert ihre willigen Angestellen, benutzerfreundlich zu agieren – damit diese in einem gewissen Rahmen eigenständig handeln können, bedürfte es einer größeren Kompetenz. Bagatellbeträge bis zu einer bestimmten Betragsgrenze (Vorschlag 200Euro) könnten doch sofort zurückgezahlt werden!