ÖBB-Fahrkartenautomat

Ich bin ja froh, dass es wenigstens auf meinem Bahnhof einen ÖBB-Fahrkartenautomat gibt (was glaube ich nicht selbstverständlich ist), damit man jederzeit und ohne Wissen über die Zonengrenzen eine Fahrkarte kaufen kann.

Nur eilig darf man es dabei nicht haben.

Als Techniker habe ich keine Berührungsängste vor techn.Geräten jeder Art, und ich finde mich auch meistens ohne Anleitungen schnell zurecht.
Aber bei der Bedienung dieser Automaten bleiben
Zweifel offen, ob man es richtig gemacht hat, wenn man es endlich geschafft hat, einen Fahrkarte zu erstehen.

1)Fahrkarte nach Wien:
geht eigentlich ganz einfach, die möglichen Bahnstationen auf dieser Strecke werden alle bereits unaufgefordert angezeigt, und man braucht z.B. nur “Westbahnhof” auswählen und fertig.

Aber dann wird man unsicher, ist jetzt die Zone 100 dabei, i.e. darf ich mit dem Fahrschein in die Strassenbahn umsteigen? Das Gerät zeigt das nicht an, und die genaue Station innerhalb von Wien kann ich auch nicht eingeben.
Ich hatte Glück und der Schaffner bestätigte mir,
dass Zone 100 dabei ist.

2)Fahrkarte von Wien aus zu Aussenzone:
hier gibt es naturgemäss mehrere Möglichkeiten,
und man muss die Station mit einer eingeblendeten
Tastatur eingeben. Leider vertippt man sich dabei häufig, da die Tastenfelder anscheinend zu knapp angeordnet sind. Ausserdem blickt man als normalgrosser Mensch in einem ziemlich flachen Blickwinkel von oben auf das Display, und erwischt dadurch häufiger das Zeichen darüber.
(vielleicht könnte man das Display höher anordnen,
und für kleinere Menschen eine Stufe anbringen?)
(Der Abstand Display und Glasoberfläche ist ziemlich gross, dadurch kommt es zu blickwinkelabhängigen Fehlbedienungen)

Wenn der Stationsname aus 2 Wörtern besteht, will das Gerät den genauen Namen der Station von Beginn an. Also ich hätte erwartet, man gibt z.B. “Purk” ein, und alle Stationen, wo das im Namen vorkommt werden angezeigt.

Nein, das funktioniert natürlich nicht,
also wieder von vorn beginnen…
Denn man muss z.B. “Unter” eingeben, um zu “Unter Purkersdorf” zu gelangen.

Also ich würde die Geräte als ein bisschen nervig bezeichnen, weil es eben nicht schnell genug geht und die Unsicherheit bez. Zonen bleibt.
Beim nächsten Mal geht es sicher besser, aber so häufig benutze ich die Bahn nicht.



9 Kommentare zu “ÖBB-Fahrkartenautomat”

  1. bin-da sagt:

    nervig ist bei der tastatur aber auch die alphabetische anordnung der buchstaben – da findet ja kein mensch die richtige “taste”!!

  2. Michael sagt:

    Mich nervt, dass die Zahlung mit Bankomatkarte oft nicht funktioniert.

  3. meinewenigkeit sagt:

    nervig ist auch, dass ich meinen Beitrag (diesen) nicht unter “Geräte”, sondern unter “Websites” finde.
    Ich bilde mir zwar ein , es gemacht zu haben… (aber erst in der Vorschau)

    Vielleicht kann ja ein netter Moderator den Fahrkartenautomat zu Geräten umsortieren.

  4. Melitta Sarrazin sagt:

    Noch komischer wird´s, wenn man als Besitzerin einer Vorteilscard, und einer Jahreskarte der Wiener Linien, ab Stadtgrenze eine Fahrkahrte nach Bratislava kaufen möchte. Da gibt es keine Taste für Vorteilscard, aber unlogischerweise muß man nach Eintippen des Fahrzieles auf 0 Fahrschein drücken, und dann auf Vorteilscard plus 1

  5. Grete sagt:

    Erst nach der langwierigen Kartenbestellung stellt sich heraus, daß der Automat gerade keine Bankomatkarte oder bestimmte Scheine nimmt. Dann heißt: Beim nächsten Automaten anstellen u.s.w. s.o.

  6. sonnenschein sagt:

    manche automaten stehen im freien – wenn die sonne draufscheint hast sowieso ein pech denn du siehst auf dem bildschirm nichts

  7. Gerhard sagt:

    Das mit der Stufe für kleinere Menschen ist ja eine ganz nette Idee, vielleicht kann mir ja jemand erklären, wie man da mit einem Rollstuhl raufspringen soll?

  8. Hansi sagt:

    mein lieber Automat glumbat

    versucht erst gar nicht bei der Auskuft der Bahn nach einer Anleitung zu Fragen, denn die gibt es nicht!!

  9. kloetzchen sagt:

    Die Absolute Glanzleistung ist aber, dass man beim Kartenkauf das Menü von oben nach unten durchgehen _muss_. Das führt dazu, dass man, wenn man eine Auswahl am Anfang des Menüs ändern will, oft mehrere Schritte zurückgehen muss und dann die ganzen Angaben (die man eigentlich schon gemacht hätte) nochmal machen muss. Ich finde ehrlich gesagt keine Begründung dafür, dass manche Angaben zwingen früher als andere gemacht werden müssen.

    Außerdem wäre es zu wünschen, dass die Automaten mit mehr Rechenpower als der durchschnittliche Solar-Taschenrechner ausgestattet werden – Wartezeiten können sich bei einer Schlange und nur einem Automaten ganz schön aufsummieren.

    Ich lob mir da die Automaten der Deutschen Bahn – da ist das Menü kleiner, man muss sich u.U. durch mehrere Fenster klicken, aber die sind schnell und die Bedienung so intuitiv, dass ich sie auch meiner Mutter zutraue.

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