Handynavigation für reiche Arbeitslose

Viele moderne Handys haben eine GPS-Funktion implementiert, wodurch es sich nun als Navigationsgerät verwenden lässt. Doch was auf den ersten Blick wunderbar aussieht, weist einige Probleme auf.

Verwendet man die Standardeinstellungen des Geräts, so versucht es nicht nur über die GPS-Satelliten die aktuelle Position zu ermitteln, sondern es zieht auch das Internet und das Telefonnetz zu Rate. Das bedeutet aber zusätzliche Kosten. Vor allem die Verwendung des Internets ist problematisch, da die Handynetz-Betreiber einen nicht unbedeutenden Betrag pro KB verrechnen.
Eine Möglichkeit diese Kosten zu minimieren wäre, der Erwerb eines Internetpakets, der jedoch monatlich kostet und somit für eine gelegentliche Verwendung des Handys als Navigationsgerät übertrieben ist.
Außerdem ist es für Wertkartenbesitzer oft nicht möglich, sich ein Zusatzpaket zu kaufen.
Die zweite Möglichkeit, ist die Einstellungen, welche Zusatzkosten verursachen, zu deaktivieren.

Für die Navigation ist die reine Satellitennavigation vollkommen ausreichen, WENN die aktuelle Position einmal bekannt ist.

Doch die Bestimmung der Position ist ohne „Unterstütztes GPS“ (Internet) eine langwierige Angelegenheit, die nicht selten mehr als 10 Minuten in Anspruch nimmt. Dies habe ich auch auf dem angehängten Bild zu dokumentieren versucht. Die Bilder sind zeilenweise von links nach rechts zu betrachten. Sowohl beim ersten, als auch beim letzten habe ich einen ScreenShot vom Handy eingefügt, da man, wie man auf den anderen Bildern erkennt, den Bildschirminhalt nur schwer erkennen kann. Wie man aber anhand der Straßenbezeichnung erkennen kann, ändert sich 16 Minuten lang nichts an der Position. Und wenn ich ein Navigationsgerät verwenden möchte, oder muss, dann will ich nicht 10 Minuten oder länger warten müssen, um mein Ziel zu finden. Da wäre ich schneller, wenn ich mich nach dem Weg durchfragen würde.

Das bedeutet, entweder man wartet, oder man zahlt zusätzlich. Zahlt man zusätzlich, gibt man in 18 Minuten fast genauso viel Geld aus, als ob man sich einmalig ein Navigationsgerät gekauft hätte. Jedoch muss man mit dem Handy noch weiter zahlen, mit dem Navigationsgerät kämen keine Zusatzkosten hinzu.

Was ich nicht verstehe, bei vielen Navigationsgeräten, die für die erstmalige Positionsbestimmung länger brauchen, bietet der Hersteller oft eine Zusatzantenne an, um diesen Missstand zu beseitigen.
Wieso gibt es so etwas nicht für Handys, wo doch auch Handys externe Antennen für Radio verwenden?

Das ganze finde ich extrem frustrierend!!

GPS

GPS-Navigation am Handy

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2 Kommentare zu “Handynavigation für reiche Arbeitslose”

  1. in-cognito sagt:

    tja,wenns als navi taugen soll,dann sollte man sich ein gerät mit windows mobile kaufen.dafür gibts die komplette software,mit allen karten und pipapo
    zum draufinstallieren.
    niemehr probleme mit nokianavisch…(sry)
    die jedesmal kartenteile runterladen müssen.unter solchen bedingungen gehts natürlich nur mit datenflat.
    ich hab ein normales htc mit win mob und navigon drauf.
    funktioniert wie das autonavi.

  2. Arbeitsloser sagt:

    Externe Antennen sollen nicht so gesund sein. Wegen der Strahlung, habe ich mir mal sagen lassen. Das könnte ein Grund sein.

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