Externe Festplatten sind oft der Grund für viel Frustration. Vor allem weil sie umständlich zum Mitnehmen sind:
- das externe Festplattengehäuse
- Netzgerät mit
- Netzkabel
- USB-Kabel

Diese drei Teile müssen dann noch angeschlossen werden. Weil die Kabel praktisch immer eine im Moment unpassende Länge haben endet alles bald im Kabelsalat (meist sind die Kabel viel zu lang oder aber zu kurz).

Natürlich kann man statt 3.5″ Festplatten 2.5″ Festplatten verwenden, und spart sich so (teilweise) das extra Netzkabel, da die kleineren Festplatten direkt mit Strom über USB betrieben werden können.
Jedoch sind diese meist teurer, langsamer und verfügen über weniger Speicherkapazität. Das Problem mit der Kabellänge des USB-Kabels bleibt bestehen.
Angenommen das ist ein Schema einer normalen externen 3.5″ Festplatte:

Wieso wird nicht einfach ein Modell produziert, das Netzgerät, Netzkabel und USB-Kabel in einer etwas größeren Box vereint?
Die folgende Illustration zeigt ein mögliches Schema:

Die gesamte Box der externen Festplatte ist zwar deutlich größer als bisherige Externe Festplatten, dafür sind Netzteil und Kabel integriert.
Die Kabel des Netzsteckers und USB-Steckers sollten durch einfaches herausziehen aus der Box von einer Kabelrolle abgerollt werden – ganz genauso wie dies bei Staubsaugern möglich ist: Die Kabel werden im Gerät (innerhalb der Box) mithilfe einer Kabelrolle verstaut und können herausgezogen, als auch wieder eingezogen werden.
Somit wäre nur ein Objekt (ein Teil) herumzutragen, die Kabel hätten immer die passende Länge und wären im Gehäuse versteckt.
(Wäre das technisch zu schwer umzusetzen, könnte man versuchen nur das Netzgerät oder ev. nur das USB-Kabel in die Box zu integrieren.)
@”Unbekannt”
Kabelaufrollungen sind – genauso wie bei den Staubsaugern, wo sie überwiegend eingesetzt werden – eine bekannte Sollbruchstelle.
Oftmaliges Auf- und Abrollen führt einerseits zu größerer mechanischer Beanspruchung des Kabels und andererseits haben die meisten Konstruktionen Schwächen:
Entweder wird das Kabel mit zu viel Schwung (wenn man nicht mit der Hand rechtzeitig bremst) ins Gehäuse gerissen oder umgekehrt ist die Federkraft so mau, daß man das Kabel mit der Hand nachschieben muß.
Außerdem ist meist nicht oder nur unzureichend direkt ersichtlich bzw. mechanisch begrenzt, wann das Kabel vollständig herausgezogen ist und so kann es zu Beschädigungen kommen, was bei den – im Vergleich zu massiveren 220V-Kabeln – doch empfindlicheren Datenkabeln verstärkt auftreten würde.
Und bei mobilen Festplatten, die mehrmals täglich auf- und wieder abgebaut werden, würde sich die Lebensdauer der Kabel bei Aufroll-Konstuktionen im Vergleich zur bisherigen, manuellen Lösung erheblich verkürzen.
Ob dies jedoch im Sinne der Konsumenten ist, würde ich sehr stark bezweifeln.